Ausgabe 402 – Durchleuchtet und doch kein Einblick

Liebe Leserinnen und Leser,

Transparenz. Das ist das Wort, das derzeit für Diskussionsstoff in der Münsteraner Hochschulpolitik sorgt. Die Beschlüsse des Studierendenparlaments, die Projekte des AStA, die Verteilung von Geldern – all das sind hochschulpolitische Themen, die jeden Studierenden betreffen und über die er auch Bescheid wissen sollte. Wie sich in unserer Montagsfrage herausgestellt hat, fühlen sich Münsters Studenten allerdings nicht ausreichend informiert. Woran liegt das?
Mangelndes Interesse oder fehlende Auskunftsbereitschaft? Wie sehr muss sich jeder Studierende selbst um Infos bemühen und wie sehr ist es Aufgabe der politisch Aktiven alles offenzulegen? Hier besteht weiterer Klärungsbedarf. Auch der Semesterspiegel will mit dieser Ausgabe für mehr Transparenz sorgen. Wie bereits im letzten Jahr haben wir die hochschulpolitischen Listen an der Uni Münster an ihre Vorhaben und Versprechen aus dem Wahlkampf erinnert und gefragt, was sie erreicht haben und warum manche Pläne bisher nicht umgesetzt werden konnten. Zudem schaute sich Andreas Brockmann einmal die im Studierendenparlament gefassten Beschlüsse dieser Legislaturperiode an und stellt die Ergebnisse vor.

Unser studi abroad kommt dieses Mal aus einem Land, das von Transparenz eher wenig hält: Elias Schwenk erzählt von seinem Praktikum bei einer chinesischen Staatszeitung. Brand aktuell berichtet Christina von Jakubowski über die Streichung des “Praktikum im Ausland-Projekts” für Lehramtsstudierende und den Folgen. Eine andere Schließung betrifft die Kultur- und Kunstszene an der Uni Münster. Stephanie Sczepanek hebt in ihrem Artikel noch einmal die Bedeutung des vom Rektorat abgeschafften Kulturbüros hervor. Für viel Aufregung sorgte in Münster die Entscheidung zur Umbenennung des Hindenburgplatzes. Robert Kotterba geht für uns mit dem Rotstift über den Stadtplan Münsters. Zudem warten weitere spannende Themen auf die Lektüre.

Dabei viel Vergnügen!

Für die Redaktion
Carolyn Wißing

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