Hinter den Bildschirmen

„Deutschland fährt runter“, titelte der Spiegel Mitte März. An den innereuropäischen Grenzen kehrten die Autos um, Pausenbrote verschimmelten in der Schultasche und Berufsmusiker:innen gaben nur noch Kleinkonzerte für ihre Zimmerpflanzen. Kurz: Die Bundesrepublik befand sich in den ersten Aprilwochen „im Standby-Modus“, so der Münchner Merkur. Wie die Fließbänder der Automobilindustrie wurde das gesellschaftliche Leben in der Corona-Krise angehalten. Diesen Eindruck […]