Ja normal, Bruder Kurzgeschichte eines Konsumenten

Magie erscheint als Instrument, um das zu erreichen, was man ohne Arbeit wollte, das heißt eine Ablehnung der Arbeit in Aktion – so beschreibt es die Autorin Silivia Federici Magie und genau so war meine Vorstellung von Drogen. Keine Arbeit, keine Überwindung, keine Sorgen und trotzdem erfüllen sich meine Wünsche. Ganz von allein. In einer bis ins letzte Atom ernüchternden Welt […]

Wir gehen dahin, wo es wehtut. Interview mit Dr. Thorsten Jeck, Erster Vorsitzender des eve&rave Münster e.V.

Der Hawerkamp – die Mehrheit der Studierenden hat hier schon einmal die Nacht zum Tag gemacht. Vielleicht ist dem einen oder der anderen hierbei auch schon einer der farbenfrohen eve&rave Münster Infostände aufgefallen. Im Gegensatz zu anderen Drogenpräventionsvereinen richtet sich eve&rave Münster vor allem an die Konsument:innen. Sie klären direkt vor Ort auf, um einen reflektierten und bewussten Drogenkonsum zu fördern. […]

Vegan Cheat Day

Ich ernähre mich anders als die meisten Menschen in meiner Umgebung. Mein Ernährungskonzept heißt „weekday vegan“. Auf gutdeutsch: „werktagsvegan“. Ich esse unter der Woche komplett vegan und darf an einem Tag pro Woche Käse, Butter und Schoki naschen.*

„Nur“ studieren Was es bedeutet zu studieren, wenn man nichts mehr fühlt.

Die Dementoren griffen an einem heißen Juninachmittag an. Es war der Sommer 2017. Und während draußen die Sonne Lächeln in Gesichter pinselte, hatte Ina* das Gefühl, nie wieder glücklich zu werden. Aufstehen war sinnlos. Essen war sinnlos. Lachen ging gar nicht. Warum auch? Da war nichts mehr, wofür sich ein Lächeln gelohnt hätte. Manchmal saß Ina stundenlang auf der Couch und starrte die Wand an. „Das ist wie bei Harry Potter. Als würden dir Dementoren die Seele aussaugen“, beschreibt sie diese Zeit heute. Es war der Moment, in dem endgültig Schluss war. Und nach dem Ina zum ersten Mal zum Arzt ging und sagte: „Ich glaube, ich habe Depressionen.“

Saufi saufi und plemplem? wohnen in einer Studentenverbindung

„Typen aus Verbindungen sind gehirngewaschene, saufende Studenten mit einem Stock im Arsch und einem altmodischen Weltbild.“ Solche Klischees haben die meisten im Kopf, wenn über Studen- tenverbindungen geredet wird. Echtes Wissen besitzen die Wenigsten. Dabei warnen gerade Studierende so gern vor falschen Vorurteilen und gefährlichem Halbwissen. Ich habe mit drei Verbindungs- studenten gesprochen – einem ehemaligen, einem aktiven und einem zukünftigen.

Mache ich morgen Wie die Prokrastinationsambulanz der WWU helfen kann, wenn das Aufschieben zum Problem wird

„So der Schreibtisch ist aufgeräumt. Die Blumen müsste ich auch mal wieder gießen. Können Spatzen eigentlich auf einem Bein stehen? Und wann habe ich Oma das letzte Mal angerufen?” Wir alle schieben gerne mal etwas auf, vor allem in der Klausurenphase. Prokrastination kann aber auch zum ernsten Problem werden und die Betroffenen unter einem enormen Leidensdruck stellen. Aber was kann man sich unter der Prokrastinationsambulanz vorstellen und woran merke ich selbst, dass ich vielleicht professionelle Hilfe brauche?